KI-Modelle

Konkrete KI-Modelle und Modellfamilien im Überblick — wer sie entwickelt, wie sie sich in Reasoning, Coding, Multimodalität und Preis unterscheiden und wofür die einzelnen Linien im Alltag am besten taugen. Gegliedert nach Anbieter-Familien (GPT, Claude, Gemini …) und übergreifenden Einsatzzwecken wie Security, Bild & Video oder Open-Weight.

Ein KI-Modell ist ein trainiertes neuronales Netz, das aus Beispielen ein Muster gelernt hat — und dieses Muster nutzt, um neue Eingaben zu verarbeiten. „Modell” ist dabei wörtlich gemeint: eine mathematische Nachbildung dessen, was in den Trainingsdaten steckt. Wenn du heute mit ChatGPT, Claude oder Gemini chattest, sprichst du mit einem Sprachmodell — der derzeit prominentesten Form. Es gibt aber auch Modelle für Bilder, Audio, Video oder Code, und zunehmend solche, die mehrere dieser Modalitäten gleichzeitig beherrschen.

Wichtig zur Abgrenzung: „KI” ist der Oberbegriff für alles, was Maschinen intelligent erscheinen lässt. „KI-Modell” ist konkret das Stück Software, das die eigentliche Arbeit erledigt. Und ein „Algorithmus” ist die Methode, mit der das Modell trainiert wurde — nicht das Modell selbst.

Wie ein KI-Modell grob funktioniert

Im Training bekommt das Modell riesige Datenmengen vorgesetzt — bei großen Sprachmodellen (LLMs) sind das Texte aus dem Web, Büchern, Code-Repositories und vielem mehr. Aus diesen Daten lernt es Wahrscheinlichkeiten: Welches Wort folgt typischerweise auf welches? Welche Bildregionen gehören zusammen? Das Ergebnis sind Parameter — Zahlen, die das gelernte Muster speichern. Ein modernes Sprachmodell hat Milliarden bis Billionen davon.

Wenn du dem Modell später eine Frage stellst, zerlegt es deinen Text in Tokens (kleine Wort- oder Zeichenstücke) und berechnet Schritt für Schritt das nächste wahrscheinlichste Token — und dann das übernächste, und so weiter, bis die Antwort steht. Das ist der ganze Trick: Vorhersage des nächsten Tokens, milliardenfach pro Antwort.

Was ein Modell gut kann, hängt von drei Faktoren ab: den Trainingsdaten, der Modellgröße (mehr Parameter = oft mehr Fähigkeit, aber auch teurer) und dem Nachtraining — etwa Fine-Tuning auf Spezialaufgaben oder RLHF, mit dem Modelle gelernt haben, hilfreiche statt nur wahrscheinliche Antworten zu geben.

Welche KI-Modelle gibt es?

Grob lassen sich heutige KI-Modelle in drei Kategorien einteilen:

Closed-Source-Modelle stammen von kommerziellen Anbietern wie OpenAI (GPT-Reihe), Anthropic (Claude), Google (Gemini) oder xAI (Grok). Sie laufen auf den Servern der Anbieter und sind über APIs oder Chat-Apps zugänglich. Stärken: meist führend bei Qualität und Multimodalität. Nachteile: laufende Kosten pro Anfrage, Datenschutz-Fragen, Abhängigkeit vom Anbieter.

Open-Weight-Modelle wie Meta Llama, Mistral, DeepSeek, Alibaba Qwen oder Z.ai GLM kannst du herunterladen und selbst betreiben — auf eigenen Servern oder über spezialisierte Hoster. Die Lücke zu den Closed-Modellen ist in den letzten Jahren stark geschrumpft; bei vielen Aufgaben sind Open-Weight-Modelle inzwischen konkurrenzfähig oder besser.

Lokale Modelle sind eine Unterkategorie: kleinere oder stark komprimierte Open-Weight-Modelle, die auf einem normalen Rechner oder Laptop laufen — über Tools wie Ollama oder LM Studio. Vorteile: kostenlos, offline, datenschutzfreundlich. Grenzen: weniger leistungsfähig als die großen Cloud-Modelle, brauchen ausreichend RAM und idealerweise eine GPU.

Innerhalb jeder Kategorie gibt es zusätzlich Spezialisierungen: Coding-Modelle (GPT-Codex, Codestral, DeepSeek-Coder), Reasoning-Modelle für komplexes Schlussfolgern, multimodale Modelle für Bild/Audio/Video, und kleine, schnelle Varianten („Mini”, „Flash”, „Haiku”) für hohe Volumen bei niedrigen Kosten.

Was du auf dieser Seite findest

Unten siehst du eine Themenwelt rund um KI-Modelle: aktuelle News zu neuen Releases, Blog-Artikel mit Hintergrund und Praxis, Lexikon-Artikel für tieferes Eintauchen und ein Glossar der wichtigsten Begriffe. Über die Filter darüber kannst du gezielt nach Anbieter wechseln — OpenAI, Anthropic, Google, Meta, Mistral, DeepSeek und weitere — oder dir das Thema LLM-Pricing ansehen, wenn dich vor allem Kosten und Abrechnungsmodelle interessieren.


AssemblyAI Universal-2 Claude Fable 5.1 Claude Haiku 4.5 Claude Mythos 5.1 Claude Opus 5 Claude Sonnet 5 Claude Sonnet 5.5 Codestral DeepSeek R1 DeepSeek V4.1-Flash DeepSeek V4-Pro ElevenLabs v3 FLUX.2 Gemini 3.7 Flash Gemini 3.8 Flash GLM-5.3 GPT-6.1 Sol GPT Astra GPT Image 2 GPT Luna GPT Sol GPT Terra Grok 4.6 Kimi K3 Magistral MiniMax Muse Spark Pixtral Qwen 3.8-Max Microsoft TRELLIS.2 Tripo AI Veo 3.1 Chatterbox Claude Fable 5 Claude Opus 4.8 Claude Sonnet 4.5 Claude Sonnet 4.6 $/MTok (Kosten pro Million Tokens) Deepgram Nova-3 DeepSeek V4-Flash Fish Audio S2 Foundation-Sec-8B Gemini 3 Flash GLM-5 GLM-5.2 GPT-Live-1 Grok 4.5 Hunyuan3D 2.0 Google Imagen Input-Token Kling 3.0 Kokoro Meshy Midjourney v8 NVIDIA Canary Output-Token Qwen 3.7-Max Qwen3-Max Hyper3D Rodin Runway Gen-4.5 Sec-Gemini v1 Seedream 4.0 Whisper Batch-API Claude Mythos Claude Mythos 5 Claude Opus 4.5 Code Llama DeepSeek Janus-Pro-7B DeepSeek V3 DeepSeek V3.1 DeepSeek V3.2 DeepSeek V4 Devstral Gemini 3.1 Pro Gemini 3.5 Flash Gemini 3.6 Flash Gemini 3 Pro Gemma 3 Gemma 3n Gemma 4 GLM-4.5 GLM-4.6 GLM-4.7 GLM-5.1 GPT-4o GPT-4o mini GPT-5.2 GPT-5.3 GPT-5.3-Codex GPT-5.3-Codex-Spark GPT-5.4 GPT-5.5 Grok 3 Grok 4 Grok 4.1 Grok 4.3 Kimi K2 Kimi K2.5 Kimi K2.6 Kimi K2 Thinking Llama 2 Llama 3 Llama 3.1 Llama 3.2 Llama 3.3 Llama-3-SauerkrautLM-70b Llama 4 Maverick Llama 4 Scout Mistral 7B Mistral Large 3 Mistral Medium 3 Mistral Small 4 Mixtral 8x7B Opus 4.6 Opus 4.7 Prompt Caching Qwen 2.5 Qwen 3 Qwen 3.5 Qwen 3.6 Rate Limit (KI) SauerkrautLM Tier-Pricing